SSG-Humboldt Berlin - 4. Punktspiel
Fussball

 

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14.09.2014
13:00 Uhr

SSG Humboldt vs. FC Hellas   1:3

Aufstellung:

S. Härtel

M. Pohl        S. Eckert      T. Blesik      M. Dyhring

T. Himmer        D. Mätschke

J. Karbe                                                  I. Schewan

A. Fritsch           M. Gedicke

 
Tore:

0:1   (3. min)
0:2   (49. min)
1:2   D. Mätschke (50. min)
1:3   (89. min)

Spielbericht:

Die SSG spielte das erste Mal seit langer Zeit auf einem anderen Heimplatz, weil der eigene erneuert wird. Dies wirkte sich ein wenig auf die bekannten, flüssigen Kombinationen aus. Sowohl Gegner Hellas als auch die SSG waren bescheiden in die Saison gestartet und kämpften an diesem Tag um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte. Es ging denkbar schlecht für die Heimelf los: in der 3. Min wurde ein langer Ball aus dem gegnerischen Mittelfeld über die Viererkette auf die halbrechte Abwehrseite gespielt. Der zwei Meter im Abseits stehende Stürmer wurde vom Schiri nicht zurückgepfiffen, was alle Anwesenden doch sehr überraschte. Dazu hämmerte er den Ball von der Strafraumkante unhaltbar in den Winkel – Marke Tor des Monats, wenn da nicht die klare Abseitsstellung gewesen wäre.

Humboldt rannte von dort an einem Rückstand hinterher und erspielte sich einige sehr gute Torchancen durch D. Mätschke, A. Fritsch und M. Gedicke. Doch Hellas`Torhüter war an diesem Tag gut aufgelegt, sodass es mit dem Rückstand in die Pause ging. Hälfte zwei begann wieder sehr unglücklich: Nach einem weitem Einwurf in den 16er verlor Verteidiger Pohl das Luftduell gegen seinen größeren Gegenspieler, dessen Kopfball als Bogenlampe im langen Eck einschlug (49. Min) – Torwartoldie Sebastian Härtel (49) konnte nur hinterher schauen. Nur eine Minute später kam die SSG per Standard zurück. S. Eckert brachte einen Freistoß von der Mittellinie genau auf den Elfmeterpunkt, der gegnerische Torwart befand sich im Niemandsland zwischen eigener Torlinie und Elfmeterpunkt, sodass Kapitän Mätschke den Ball über ihn hinweg köpfte zum Anschlusstreffer – 1:2 (50. Min).

Danach folgte eine sehr unansehnliche restliche Halbzeit, die als Lehrbeispiel für Zeitspiel, entglittenes Spiel des Schiedsrichters und die Probleme der neuen Wechselregularien gelten könnte. Zahlreiche gelbe Karten, viele Fouls, endlose Diskussionen beider Mannschaften mit dem Schiri sowie ständiges Hin- und Herwechseln von Hellas führten dazu, dass gefühlt nur 20min Fußball gespielt wurde. Humboldt schaffte es nicht einen seiner zahlreichen Angriffe vernünftig zu Ende zu spielen. Hellas spielte mit sehr viel Einsatz und Leidenschaft. In der 89. Min folgte die logische Konsequenz. Ein weiter Befreiungsschlag landete beim einzig verbliebenen Stürmer des Gegners der zwei Verteidiger auf sich zog, querlegte und ein mitgelaufener Spieler vollendete – Bilderbuch-Konter von Hellas – 1:3!

Insgesamt muss sich die SSG die kommenden Wochen gehörig steigern, wenn man den eigenen Ansprüchen gerecht werden will. Es warten die Spitzenteams Karow und Borsigwalde. Die Personalsituation lässt für die kommenden Wochen Besserung erahnen. Dennoch muss sich das Team wieder mehr auf seine Stärken konzentrieren und die zahlreichen Fehler der Schiedsrichter auf diesem Niveau akzeptieren lernen.


 
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